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Schadenscharakteristika wichtiger tierischer Holzzerstörer
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Hausbockkäfer
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Großer Holzwurm
Hylotrupes bajulus
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Schädlichkeit
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Befallsymptome außen
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Befallsymptome innen
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| gefährlicher, weltweit verbreiteter Nadelholzschädling; Larvenfraß im Splint von Bauholz:
tragende bzw. nichttragende Konstruktionsteile in Gebäuden ( Dachstuhl ! ) sowie Freilandhölzer |
Larve läßt papierdünne Außenschicht unversehrt stehen, nur ovale, z. T. mit gezacktem Rand versehene Fluglöcher der Jungkäfer werden sichtbar ( Ø 3-4 x 5-10 mm) |
Larvengänge im Holzquerschnitt oval, gefüllt mit feinem, puderförmigen lockeren Bohrmehl, vermengt mit walzenförmigen Kotteilchen; Gangwände zeigen typische "Rippelmarkenstruktur" |
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gew. Nagekäfer
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Kleiner Holzwurm
Anobium punctatum
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Schädlichkeit
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Befallsymptome außen
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Befallsymptome innen
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sehr schädlich ! Massenvermehrung u. a. in Dachstühlen; polyhag in trockenem, verarbeiteten (älteren) Nadel- und Laubholz
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wie mit feinem Schrot beschossenes Holz (Fluglöcher Ø1-2 mm)
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Holz vollständig zersetzt und pulverisiert; lockeres Bohrmehl, walzenförmige, einseitig zugespitzte Kotteilchen
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Bunter Nagekäfer
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Xestobium rutorillosum
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Schädlichkeit
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Befallsymptome außen
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Befallsymptome innen
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meist zus. mit holzzerstörenden Pilzen in Eiche, seltener in Nadelholz von entsp. hoher Feuchtigkeit (z.B. wenn Erdkontakt besteht !)
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siebartige (bis 4 mm) Durchlöcherung mit lamellenartigen Spätholzresten
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unregelmäßige Gänge im Frühholz, gefüllt mit festen, linsenförmigen Larvenkot vermischt mit Nagemehl
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Splintholzkäfer
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Lyctus brunneus
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Schädlichkeit
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Befallsymptome außen
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Befallsymptome innen
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Eiablage in Gefäße (Poren) und Fluglöcher von Holz (Roh- u. Schnittholz, Funiere, Möbel usw.) mit reichhaltigem Stärke- bzw. Eiweißgehalt; immun gegen Lyctus sind die europäischen Nadelhölzer, aber auch die Rotbuche; gefährliche Trockenholzschädlinge
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nach wiederholtem Befall Holzoberfläche wie mit Schrot beschossen (Ø ca. 1 mm), sonst bleibt diese als papierdünne feine Schicht völlig unberührt, dabei oft schon der ganze innere Splintkörper in eine pulverförmige Masse umgewandelt
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überwiegend in Faserrichtung verlaufende Fraßgänge der Larven bis 2 mm Ø, sehr feines Bohrmehl; Kotteilchen kugelförmig bis schwach zugespitzt; Differentialdiagnose gegenüber Nage- und z. T. Holzbohrkäfern schwierig
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Zum Schluß noch ein Gedicht
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Die Schnupftabakdose
Es war eine Schnupftabakdose
Die hatte Friedrich der Große
Sich selbst geschnitzt aus Nußbaumholz.
Und darauf war sie natürlich stolz.
Da kam ein Holzwurm gekrochen
Der hatte Nußbaum gerochen
Die Dose erzählte ihm lang und breit
Von Friedrich dem Großen und seiner Zeit
Sie nannte den alten Fritz generös
Da aber wurde der Holzwurm nervös
Und sagte, indem er zu bohren begann:
Was geht mich Friedrich der Große an ! "
Ringelnatz
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